Zwergenhausen

- unter 50 Euro + geringer Arbeitsaufwand -

In einer durch drei Mauern begrenzten Ecke mit den Maßen 1,80m x 1,30m bauten wir ein Gehege für die Meeris. Als Untergrund benutzten wir eine Doppelhohlkammerplatte. Diese hatte Jahre als Dach gedient. Ich sägte sie zurecht und schrubbte sie gründlich. Dann legte ich sie locker aus. Die Ränder zur Wand hin dichtete ich mit Teppichbodenleisten (6cm Höhe) ab. An der vierten, offenen Seite montierte ich ein Brett aus unbehandeltem Holz.

Auch dort dichtete ich mit Teppichleisten ab. Alle entstandenen Fugen füllte ich mit Sanitär-Silikon, welches nicht so schnell schimmelt.
Nachdem das Silikon ausgetrocknet und sich entlüftet hatte, gab ich soviel Einstreu hinein, dass die Leisten nicht mehr zu sehen waren.
Der Mäusekäfig steht mangels Bewohner nun nicht mehr im Gehege. Dafür bekamen die Schweinis eine weitere Ebene in 50 cm Höhe, diese wurde an langen Profilwinkeln festgeschraubt und besteht aus einem Naturholzbrett, welches formaldehydfrei verleimt wurde.


der Anfang

fortgeschritten

So sah das Gehege während der Wochen der Trennung von Jung und Alt aus. Die obere Ebene konnten nur die Jungen erreichen. Das vordere Gitter vor der einen Gehegeseite ließ sich flexibel von einer vor die andere Hälfte verlegen, je nachdem wer gerade den Auslauf erreichen sollte. Da das Gitter noch an der Rolle befestigt war, teilte ich etwas später damit den kompletten Auslauf. Das war sehr gut, denn als Mäxchen bei den Alten einbrach, er sprang von der oberen Ebene 50 cm hinunter, fand ich ihn dann im Auslauf, wo er Dumpfbacke aus dem Weg gehen konnte. Da die Rivalen unverletzt waren, hob ich die Trennung auf und es funktioniert, da sie ausreichend Platz haben, sich aus dem Weg zu gehen.

Das Brett mit den Massen 80x40cm lackierte ich dünn mit Spielzeuglack. Das Geländer, welches ich ringsherum festschraubte, wiederum hält die Einstreu dort oben und erinnert die Tiere daran, dass es steil hinunter geht.
Eine weitere Ebene (90x50) fand an der linken Wand unterhalb der oberen Etage Platz. Auch dieses wurde mit Hilfe von Winkeln in der Wand verankert und steht vorn auf drei Säulen aus ehemals sägerauhen Leisten, die ich abschliff und unten zwei Finger hoch lackierte. Auf das Brett tackerte ich Kaninchendraht über den ich Folie klebte. Gedacht war, dass die Schweinis somit nicht ausrutschen. Das funktionierte nicht, weswegen ein Flickenteppich darauf liegt. Würde ich nicht wieder machen. Dünn lackieren hat eindeutig mehr Vorteile.
Alle Ebenen sind über Rampen erreichbar, auf denen Teile von Flickenteppichen befestigt wurden.
Vor ihrem Gehege befindet sich eine Auslauffläche. Den Holzboden belegten wir mit PVC, welches wir mit Teppichklebeband befestigten, da der Boden nicht beschädigt werden darf. Auf das PVC legten wir Flickenteppiche, die es im Ikea billig gibt und die vor allem waschbar sind. Die Grenzen des Auslaufs sicherten wir mit Holzbrettern, 30 cm hoch.

Material:
  • Hohlkammerplatte (war vorhanden)
  • Teppichbodenleisten
  • Holzbrett unbehandelt, aber gehobelt
  • Senkkopfschrauben/ Dübel
  • zwei Winkel für die Befestigung des Brettes
  • Sanitär-Silikon
  • zweite & dritte Ebene:
    • 2 x Brett
    • vier Winkel
    • Holzstifte & vier Haken
  • mächtig viel kostenloses Zeugs aus der Restekiste
Schweinchensuchbild (2 sind da)

noch lange nicht fertig
Der ständige Auslauf vor dem Gehege wird häufig

verändert, damit Schweins auf Erkundung gehen können.
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