Ellens Mäuseheim

Der Käfig misst Höhe 40cm, Breite 46cm, Länge 76cm und ist ganz simpel aus der Zoohandlung - hat knapp 100 DM gekostet. Vorn hat er zwei kleine Türchen, leider keine Klappe oben.

Einrichtung

Vorn links sieht man die obere Hälfte von einem Häuschen, das am Gitter aufgehängt ist. In der Mitte hinten ist ein weiteres Häuschen und hinten rechts auch noch, mit einer Plattform zum Sitzen drauf.
Über dem mittleren Häuschen hängt ein Plastiklaufrad (ca. 5 DM). vorn rechts ist eine Leiter, darüber hängt eine Trinkflasche (ca. 3 DM). Eine zweite Trinkflasche hängt über dem Hängehäuschen.
Zwei Häuschen habe ich gekauft (je ca. 5-10 DM), das dritte selbst gebaut, wobei es recht schwer ist, unbehandeltes Holz zu finden.
Vorn in der Mitte (zum Türchen hin) ist noch ein Klettergerüst aus einem dicken Ast, den ich auf ein Brett geklebt habe (Heißklebepistole geht bei Mäusen ganz gut, die finden den Kleber uninteressant - meine jedenfalls). An den Ast hab ich dann noch zwei Sitzplattformen gemacht.

Ansicht

Oben an der Käfigdecke hängt eine Hängematte (aus T-Shirt-Stoff einfach ein Rechteck ausgeschnitten, durch die Stäbe gezogen und mit Wäscheklammern von außen festgesteckt. Die lieben sie! Durch die Wäscheklammern kann man die Hängematte einfach abmachen und Waschen, denn die wird häufig mal vollgepinkelt...
Außerdem noch 1-2 alte Socken (Baumwolle!), ebenfalls oben mit einer Wäscheklammer festgemacht. Meist nagen sie unten in den Zeh dann ein Loch, klettern innen in der Socke herum und nagen dann oben auch noch ein Loch zum herausgucken :-)
Oben unter der Käfigdecke hängen dann noch Pappröhren (Küchentuch- bzw. Klopapierrollen), die ich mit Stoffstreifen (ebenfalls T-Shirt) befestigt habe - einfach einmal längst durchziehen, manchmal nagen sie das kaputt, aber kann man ja ersetzen). Und ganz viele Äste zum Klettern und Nagen sind im Gitter festgesteckt.
Und ein paar Stoffstreifen mit Knoten drin (zum Festhalten), ebenfalls aus T-Shirt-Stoff, hängen von der Decke herunter. Daran können sie auch klettern, machen aber nur die Mutigen ;-)
Auf dem Boden lagen auch noch ein paar Pappröhren (evtl. gefüllt mit Heu oder Klopapier, das zupfen sie dann heraus und bauen sich ein Nest daraus) und ein umgedreher Eierkarton, glaube ich - das ist sehr beliebt und sie sitzen dann den ganzen Tag drin und nagen an den "Säulen" herum.

Ursprünglich war die Käfigkonstruktion übrigens entstanden, weil eins meiner Mäuschen Epileptikerin ist. Und weil es sie dann so schüttelt habe ich versucht, den Käfig komplett aus relativ weichen Materialeien zu gestalten. Also, bis auf den Käfig selbst hat man eigentlich kaum Kosten. Die Häuschen halten bei mir ewig - es werden zwar immer wieder neue Löcher in die Wände genagt, aber das macht ja nichts, scheint den Mäusen zu gefallen, sonst würden sie es ja nicht machen.

Ausstattung

Und die anderen Sachen kosten wirklich nicht die Welt, alte Socken oder ein abgetragenes T-Shirt hat man ja immer mal übrig. Äste gibt es im Wald und Papprollen und Eierkartons fallen in jedem Haushalt an.
Bei mir wohnten 4 Farbmausweibchen in dem Käfig (jetzt leider nur noch 3 *schnüff*), dafür ist der Platz in jedem Fall ausreichend.


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© Text/Fotos Ellen

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