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Name: Furia, genannt Fufu |
Bevor Furia zu uns
kam, erfreute sie ältere Menschen in einem Seniorenheim. Eine Pflegerin
nahm sie im Sommer 2003 mit zu ihren Eltern. Den Eltern war das zuviel, so kam
sie im Winter dann zu uns, mit Krallen, die unter den Pfotenballen entlang wuchsen
und viel zu langen Haaren, als dass sie hätte noch gut sehen können.
Zuerst lebte sie allein mit J-C Schach. Bei der Eingliederung Zirces in dieses
Gespann machte sie ihrem Namen alle Ehre. Sie war ein wunderbar charaktervolles
Tier, ließ sich die Gurke nicht aus den Pfötchen ziehen und forderte
Schachs Kompetenz als "Herr der Zickensuite" heraus. Bei ihm war sie auch das
Lieblingsweibchen. Nach seinem Tod trauerte sie und wurde mit Möhrwin nicht
warm. Deswegen holten wir ihr Fridolin, mit ihm, Rabautzi und Zirce lebte sie
bis zuletzt, aber das innige Verhältnis, welches sie zu Schach hatte, sahen
wir hier nicht mehr.
Mittlerweile baute sie viel Vertrauen zu uns auf. Anfangs schrie sie, wenn wir
sie nur berührten, aus dem Gehege herausholten. Jetzt klappte das prima,
aber gestreichelt werden mochte sie überhaupt nicht und zeigte dies auch
deutlich an. Beim TÜV nahm sie freudig die Leckereien entgegen und ließ
sich gelassen pflegen. Sie hatte große, hormonell aktive Zysten. Anfang
2006 baute sie stark ab, schien auf gepackten Köfferchen zu sitzen. Anfang
Mai zeigt sie wieder Vitalität, das Abmagern fand ein Ende und sie baute
wieder etwas Gewicht auf, ihre Wirbelsäule sticht nicht mehr so hervor.
Sie zog mit uns um, war die Erste, die den Wohnungsflur erkundete und in der
Küche stand, warf ihre Peruaner-Strähnen energisch durch die Gegend
und bekam eitrigen Ausfluss. Wir ließen doch operieren, sie gab auf, am
zweiten Tag nach der OP fanden wir sie tot im Gehege.
Machs gut, charaktervolle Schönheit, große Dame, wir weinen um dich und feiern, weil wir dich kennenlernen durften.
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