Ernährung von Rennmäusen

Trockenfutter

In der Natur besteht die Nahrung aus Getreidekörnern und feineren Sämereien. Kann man kein Rennmaus-Spezial-Futter bekommen, ist es möglich, selbst eins zu kreieren. Zum Beispiel könnte das sein Bio-Müsli ohne Zuckerzusatz, Getreidekörner, Haferflocken, Samen und Trocken-Gemüse, Nüsse.
Der tägliche Trockenfutterbedarf beträgt pro Tier etwa 10g. Beim Futtereinkauf muss immer darauf geachtet werden, dass man nicht zuviel kauft. Jeglicher Vorrat sollte innerhalb von 3 Monaten verbraucht werden, da dann der Vitamingehält rapide fällt.

  • "Gerry Gerbil" gibt es in manchen Zoofachhandlungen. Im Internet kann man dieses über zooplus beziehen. Dieses Futter wird sehr gern gefressen. Ansonsten bekamen unsere Drei lange Jahre eine Spezialmischung aus unserer Stammzoohandlung, die dort selbst gemischt wurde.

    Wasser

    Wasser braucht jedes Lebewesen. Rennmäuse etwa 5ml pro Tag. Diese entnehmen sie entweder der Leckwasserflasche oder dem Frischfutter. In der Natur decken sie ihren Feuchtigkeitsbedarf größtenteils aus frischen Blättern und Wurzeln.

    Frischfutter

    In kleinen Mengen ist es sehr begehrt. Allerdings sollten die Stücke nicht größer sein als die Maus. :-)

  • Gemüse ist wichtig wie zum Beispiel: Kohlrabi, Mohrrüben, Gurke, Salat, Chicorèe, Endivie
  • jedes Obst schmeckt: Kiwi, Apfel, Weinbeeren, Litschies... Am besten man probiert aus, was die eigenen Mäuse am liebsten mögen, denn die Geschmäcker sind verschieden
  • Zweige von ungespritzten Obstbäumen werden gern als Nagematerial angenommen, auch geeignet: Weide, Birke, Haselnuß, Buche und Ahorn
  • ungeeignet: Spinat und Kopfsalat (zu hoher Nitratgehalt), Bohnen, grüne Kartoffeln und jegliches Grün an Tomaten sind giftig, Sauerampfer und Rhabarber haben zuviel Oxalsäure, was zu Nierensteinen führen kann

    extra lecker

    macht aber dick: viele Renner mögen Sonnenblumen- und Kürbiskerne. Allerdings sollte man davon nur wenig geben. Auch Erdnüsse sind sehr beliebt. Dies alles gibt man in der Schale und man kann sie wunderbar aus der Hand füttern, um damit dem Spruch genüge zu tun: Liebe geht durch den Magen.

    keine Vegetarier

    Wüstenrennmäuse können vegetarisch gehalten werden, allerdings sind sie tierischen Produkten nicht abgeneigt. Gerade trächtigen und kranken Tieren sollte man davon gönnen.
  • Hühnchen, ohne Gewürze gekocht, schmeckt. Auch Mehlwürmer (die kleine Sorte) werden gern verschlungen. Und wenn man im Sommer mal eine Motte in der Wohnung hat, die kann man den lustigen Gesellen ebenfalls anbieten. Unsere begannen immer bei den Flügeln und binnen Minuten war selbst die größte Motte vertilgt. Das ist übrigens nicht eklig, sondern das Normalste von der Welt. Man muss nichts lebend füttern, sondern kann Würmer und Motten vorher töten, sie werden auch tot von den Mäusen genommen.
  • Wer das nicht kann, mag oder will, füttert gelegentlich 1TL Joghurt, Quark oder auch mal ein winziges Stückchen gekochtes Ei samt Schale. (Nur ob gekochtes Ei weniger eklig ist als ein lecker Wurm?)


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