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Rabautzi vom Salatbeet [Ω 2009]

Name: Rabautzi vom Salatbeet
gelebt: ca. II. Quartal 2003 - 26.09.2009
Holetag: 18.02.2005
Farbe: weiß/ goldagouti
Rasse: Rosette
Gewicht: 990g
Geschlecht: weiblich
Lieblingsfutter: Salat, Gurkenschale, Gemüseflocken
Lieblingsbeschäftigung: fressen, betteln, toben
Abneigung: Ringelpietz mit Greifen

Rabautzi kommt von den Notmeerschweinchen in Hamburg, hat also eine weite Reise zu uns gemacht.
Ihre Bissigkeit und ihre Angst vor Karotten weisen darauf hin, dass hier Eltern vergessen haben, ihrem Kind den Umgang mit Tieren beizubringen. Zudem betrieb sie den Nippeltränkensport so intensiv, dass das Gehege wegschwamm und sie nun einen Wassernapf bekamen. Die Nippeltränke dürfte ihre Hauptbeschäftigung gewesen sein, denn sie ist ein dermaßen aktives Tier, dass sie beschäftigt werden muss.
In ihrer Pflegestelle lernte sie eine Menge und fasste erstes Vertrauen. So beißt sie nicht mehr. Sie steigt mir auf den Schoß, kuschelt gelegentlich gern im Auslauf, liegt quer im Gehege zum Schlafen und quiekt uns morgens wach. Mit ihrer Gruppe kommt sie sehr gut klar. Rabautzi war als Unterste ihrer Gruppe etabliert. Nachdem Furia nun nicht mehr Chefin der Weibchen ist und Zirce Furia ziemlich nervt, begann Rabautzi Zirce anzubrommseln. Im Max-Harem hatte sie eine mittlere Rangposition eingenommen, sie beschützte immer noch andere Mädels vor Zirce, die manchmal etwas grob wird.
Bautz zog in ihrem letzten Jahr zu Rotte Wumm. Wir hatten immer das Gefühl, das passt. Und es passte. Javalina veränderte sich durch Rabautzi, wurde mehr sie selbst, entdeckte Vielfalt. Rotte und Bautz pennten häufiger zusammen auf einer Ebene und Sehnix bekam die Krusten von den Augen geschleckt.

Rabautzi nervt aber auch ganz schön, wenn sie im Zimmer herumläuft, steht sie einem ständig auf den Füssen, rennt wie ein Hund hinterher und steht ständig im Weg. Ihr Tod ist für uns schwierig. Immer kam sie auf uns zu, sie hatte soviel Vertrauen. Gähnend streckte sie sich, wenn wir sie zum Futter weckten, schob die Pfötchen nach vorn, öffnete die Schnute weit, kaute zweimal und stand auf.

Wir ließen sie wegen eines Gebärmuttertumors, der in die Blase wuchs, einschläfern.

Eine Kurzgeschichte über sie: .