Werkzeuge

Inhalt

Vorwort
Stichsägeblatt
Bohrer
Sandpapier
Schraubendreher
Bits
Schraubenschlüssel/ Ratsche
Schraubzwinge
Zangen
Handsägen

Vorwort

Bei elektrischen Geräten bitte immer vor dem ersten Gebrauch die Bedienungsanleitung lesen. Darin findet man nicht nur die Anleitung zum Einbau der Verschleißteile (Sägeblätter, Sandpapier, Bohrer u.ä.), sondern auch wichtige Pflegehinweise und Sicherheitstipps.
Anschaffung: Welche Qualität man kaufen möchte, hängt zu einem von den finanziellen Möglichkeiten ab, aber auch davon, wie oft man das Werkzeug brauchen wird. Es ist immer zu überlegen, ob gutes Werkzeug mit "gutem" Preis angeschafft werden soll. Ein Bit-Set für ca 4 Euro hält nicht ewig. Die Bits daraus, die man mehrfach benötigt, sind bald rund. Kauft man hingegen nur einen einzigen Bit für 3 Euro, kann man schon anderes erwarten.
Beim Kauf sollte man also immer wissen, für welche Beanspruchung das Werkzeug geeignet sein muss. Wer ein umfangreiches Bauprojekt hat oder häufiger bauen wird, kommt mit hochwertigem Werkzeug oft billiger.


Stichsäge

Das richtige Sägeblatt wählen

links sieht man drei Blätter für die Stichsäge. Nummer eins ist schmaler als die anderen und gut für Kurven/ Rundungen geeignet. Nummer 2 und 3 unterscheiden durch die Sägezähne. Grob und groß ist für Holz (2.), fein und klein für Metall (3.).
Weitere Unterschiede bildet der Sägeblattrücken. Ist er gerade wie bei 1. und 3., lässt er sich gut in die Führung der Stichsäge einfügen. Gewölbte Blätter müssen von der Führung abgerückt werden. Die Führung ist ein kleines Rädchen mit Nut, dessen Halterung sich lockern lässt, damit es entweder zum Sägeblatt hin oder davon weg bewegt werden kann.

 

Beim Einspannen immer auf festen Halt prüfen und beim Sägen nicht zuviel Gewalt anwenden, weil sonst passieren kann, dass die Sägeblatthalterung abbricht, wie bei 2. passiert.
Für Plexiglas wähle ich grundsätzlich eine feine Zahnung, da es schnell platzt bzw. einreißt. Wichtig ist beide Schnittseiten irgendwo aufzulegen oder eine auflegen und eine festhalten, da sonst am Ende des Schnittes das Plexiglas bricht.

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Bohrer

Spiralbohrer gibt es für verschiedene Materialien. Man kauf entweder direkt Holzbohrer (s.u.) oder Allzweckbohrer. Immer gut sind Sets, da verschiedene Größen beim Bauen einfach unabdingbar sind. Zusätzlich kann man ein Schleifgerät für Bohrer erwerben, welches auf den Akkuschrauber aufgesetzt wird. Mit Bohrfeilen geht es zwar auch, erfordert jedoch reichlich Übung.
Holzbohrer haben eine Zentrierspitze, die entweder glatt ist oder in die ein Gewinde geschnitten wurde. Sie ermöglicht ein sehr genaues Ansetzen, verhindert ein Abrutschen und erleichtert die Arbeit dadurch ungemein. Allerdings sind diese Bohrer für oben aufgeführtes Schleifgerät ungeeignet.
Gewindebohrer eignen sich vor allem für Metall. Mit einem normalen Bohrer wird das Loch geringfügig kleiner vorgebohrt. Anschließend schneidet man gefühlvoll das Gewinde hinein. Der Bohrer sollte immer leichtgängig sein, stockt er, dreht man ihn ein Stück heraus und arbeitet sich dann weiter langsam vor. So ein Loch mit Gewinde ersetzt die Mutter und kann sehr gut im Gehegebau verwendet werden.

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Sandpapier

Zur Holzbearbeitung nutzt man einfaches Sandpapier in verschiedener Körnung. Mit grobem Papier der Körnung 60 oder 80 nimmt man große Späne von der Fläche ab, kann mehrere Millimeter schnell abschleifen, erhält jedoch eine noch recht rauhe Oberfläche. Je feiner die Körnung desto glatter wird das Holz. Deswegen verwendet man für den Endschliff mindestens 120er Sandpapier. Das ist wichtig, damit die Tiere sich später keine Späne einziehen.
Zum Aufrauhen einer behandelten Oberfläche, die ich neu lackieren oder wachsen möchte, nutze ich sehr feines Papier, zum Abschleifen einer Lackschicht grobes. Ist der Lack dann weg, wird mit dem feinen Papier nachgeschliffen.
Der Handel bietet verschieden große Bögen Sandpapier an. Hat man eine Schleifmaschine, kann man bereits passend zugeschnittene Bögen kaufen. Je nach Bauvorhaben holt man einen "Sammelpack", der verschiedene Körnungen enthält und füllt seine Vorräte später mit den mehr verbrauchten Größen auf. Bei kleinen Bauvorhaben (ein Häuschen, eine Rampe) reichen einzelne Bögen der entsprechend benötigten Körnung. Von einem Sammelpack blieben hierbei zuviele Staubfänger zurück.


Der rote Schraubendreher ist für Elektriker, deswegen zusätzlich gegen Strom isoliert. Für den grünen Schraubendreher muss man schon einiges zahlen.

Bei Schraubendrehern, allgemein als Schraubenzieher bezeichnet, kommt es vor allem auf die Qualität und Größe an. Werkzeugkästen, die als Werbegeschenke oder Schnäppchen angeboten werden, beinhalten Schraubendreher, die man oft wegwerfen kann.

Ein guter Schraubendreher hat einen anatomisch geformten Griff und eine gehärtete Spitze, die ihren Namen verdient. Wer nicht soviel Geld für einen guten Satz Werkzeug anlegen möchte, wer seltener baut, dem empfehle ich einen ausgeformten Griff mit Bitsatz. Die Form des Griffs sollte gut in der Hand liegen, da dies Blasenbildung vermeidet.
Wichtig beim Einsatz der Schraubendreher ist die richtige Größe. Wer eine große Schraube mit einem kleinen Dreher bearbeitet, zerstört dabei sowohl das Werkzeug als auch den Schraubkopf. Schlitzschraubendreher für Kreuzschrauben einzusetzen, empfiehlt sich weniger. Es sei denn, der Schlitz passt genau oder die Kreuzschraube weist einen Schlitz auf, der über den gesamten Schraubenkopf reicht.
Nach fest kommt ab. Ein Spruch aus dem Handwerkeralltag, den man sich zu Herzen nehmen sollte. Sowohl das Werkzeug (bei minderer Qualität) als auch die Schraube können zerstört werden. Manchmal bricht einfach der Schraubenkopf ab, ein anderes Mal splittert, bricht der Werkstoff. Fest anziehen - ja, aber mit Gefühl.

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Bitte ein Bit

Man findet ein reichhaltiges Angebot. 12 Bits im Set mit Hülle für 4 Euro oder ein Bit für 3 Euro stehen dicht beieinander im Regal oder bei den Angeboten und Schnäppchen. Es gibt Bits, die gerade mal 2 cm lang sind und viel längere von 7, 10 oder gar 15 cm. Man liest Schlitz, Kreuz, Torx, Titanium, Stahl und Zahlen sind auch noch drauf. Dann kommt die Halterung dazu, magnetisiert oder nicht. Was braucht man?
Für den Akku-Schrauber sollte man eine Bithalterung erwerben. So kann man den Bit schnell wechseln und er sitzt nicht direkt am Gerät. Eine Verlängerung wirkt sich dann vorteilhaft aus, wenn die Schraubverbindung neben einer Leiste, in einem Spalt oder in der Nähe eines anderen Hindernisses angebracht wird.

Das Foto zeigt links eine Bithalterung. Diese Halter gibt es einfach oder magnetisiert. Als Magnet hält sie sowohl den Bit als auch die Schraube ein wenig fest, so dass man teilweise leichter arbeiten kann. Unbedingt nötig ist es nicht, aber komfortabel. Unten auf dem Foto kann man ein Bit sehen, wie man ihn überall beinah nachgeworfen bekommt. Mittig wird ein längerer Bit dargestellt, der kleinere Hindernisse seitlich zurück lässt. Der obere Bit gehört zu einem Griff. Er hat an beiden Enden Werkzeugspitzen und mittig Kanten mit denen er in die Nut des Griffs passt. Wenn man unbedingt will, passt er auch in den Akku-Schrauber, hält allerdings nicht gut darin.
Bits von links nach rechts: Schlitz, Kreuz, Torx, Inbus. Am häufigsten im Gehegebau wird man Kreuzbits benötigen. Der Vorteil gegenüber Schlitzschrauben ist die bessere Kraftübertragung. Man rutscht seltener ab, das Werkzeug greift sicherer. Wenn sich die Schraube jedoch verkantet oder man zu fest schraubt, können sowohl Schraube als auch Bit rund werden. Torxschrauben sollen noch besser sein, sie finden vermehrt Verwendung in der Möbelbranche.

Mir persönlich liegen Torx nicht. Während der Kreuzbit in die Schraube rutscht, vom Schraubenkopf hinein geführt wird, muss man beim Torx genau ansetzen. Hat man einen schwereren Akku-Schrauber in der Hand, nervt das auf Dauer - zumindest mich. Der Inbus scheint verdrängt, man findet diese Form immer seltener im Möbelbau, vom Fahrrad mögen ihn viele kennen.
Der Bit sollte immer genau in die Schraube passen. Wählt man einen zu kleinen, beschädigt man sowohl Bit als auch Schraube. Das geht ein- oder zweimal, dann ist der beste Bit reif für den Müll. Beim Arbeiten hat man so keine Freude, da die Werkzeugspitze ständig durchdreht, die Kraftübertragung ist sehr schlecht. Mit dem passenden Bit geht es schnell, problemlos und ohne überflüssige Reibung.

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Schraubenschlüssel/ Ratsche


Das Foto zeigt verschiedene Arten von Schraubenschlüsseln, oben einen Steckschlüssel. Letztere haben den Vorteil, dass sie bei hohem Kraftaufwand nicht abrutschen. Aber man muss sie alle immer neu ansetzen, wenn sich ein Hinderniss im Radius des Hebels befindet.
Angenehmer arbeitet es sich mit Ratschen, Foto rechts. Man kann diese auf Links- oder Rechtslauf einstellen. Der Hebel hat in eine Richtung immer Leerlauf und überträgt die Kraft nur in der anderen Richtung. So erspart man sich das neue Ansetzen, wenn sich innerhalb des Radius Hindernisse befinden.

Neben der Ratsche ist eine Nuss abgebildet. Diese Nüsse bilden die Aufsätze der Ratsche, die je nach Schraubengröße gewählt werden. Wieder gilt, die Nuss muss passen. Hier noch mehr, denn ansonsten geht nichts.
Für alle diese Werkzeuge gilt das Hebelgesetz, mit zunehmender Hebellänge nimmt der Kraftaufwand ab.

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Schraubzwingen

Schraubzwingen gibt es in vielen Arten und Größen. Meist sind sie gebaut wie abgebildet. Auf Holz hinterlassen sie unschöne Muster, weswegen man entweder noch etwas unterlegt oder Schutzkappen benutzt, die zu einigen Schraubzwingen dazu geliefert werden.
Schraubzwingen gibt es auch als Eckzwingen für 90 Grad Winkel.
Eine andere Bauart wird für Leimzwingen verwendet. Der Druck, welcher von dieser Zwingenart ausgeübt wird, reicht aus zum Kleben, jedoch rate ich von ihrem Einsatz bei Säge-, Schleif- oder Bohrarbeiten ab. Dafür reichen sie nicht aus, das Material kann sich im ungünstigsten Moment lösen und schwere Unfälle begünstigen.

Man erkennt sie daran, dass sie nicht fest geschraubt werden, sondern wie Wäscheklammern funktionieren.

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Zangen

Mit der Flachzange kann man gut zufassen. Sie eignet sich u.a. zum Geradebiegen, wenn mal was schief gegangen ist oder zum Abwinkeln, wenn etwas zu gerade wurde.
Die Rundzange wird vor allem zum Biegen von Draht benutzt. Wer Kaninchenzaun an seinem Gehege befestigt, kann mit ihr überstehende Enden zu Ösen biegen, damit sich niemand daran verletzt. Mit ihr lassen sich beliebige Formen aus Draht herstellen, nur für rechte Winkel sollte man die Flachzange wählen.
Mit dem Seitenschneider lässt der Zaun sich auf Länge und Breite knipsen. Im Haushalt finden sich oft Kombizangen (hier nicht abgebildet). Sie vereinen Flachzange und Seitenschneider, besitzen oft noch einen Hohlraum, der einer Rohrzange (unten) nachempfunden ist.

Von links nach rechts: Flachzange, Rundzange, Seitenschneider.

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Handsägen

Der Fuchsschwanz ist notwendig, wenn man keine elektrische Säge benutzt. Mit ihm können sowohl gerade als auch schräge Schnitte sauber ausgeführt werden. Da er keinen verstärkten Rücken hat, gibt es bei längeren Schnitten keine Probleme.
Die Laubsäge eignet sich hervorragend für Kurven und Rundungen, Löcher und Verzierungen. Durch ihr sehr schmales, fast fadenförmiges Blatt kann jegliche Form gesägt werden. Ein Tipp: Im Spielzeugladen findet man oft billiger Laubsägen von gleicher Qualität wie im Baumarkt und mit Zubehör.

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Start Wohnungsbau Material Werkzeuge Tricks & Tipps Billig Kleinteile
Zuhause Zwergenhausen Zwergenhausen/West Zicken-Suite Anja Meeri-Trainingscenter Urlaubsgehege


Wegweiser


© Novi www.salatgurken.net

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Sandpapier

 

Zur Holzbearbeitung nutzt man einfaches Sandpapier in verschiedener Körnung. Mit grobem Papier der Körnung 60 oder 80 nimmt man große Späne von der Fläche ab, kann mehrere Millimeter schnell abschleifen, erhält jedoch eine noch recht rauhe Oberfläche. Je feiner die Körnung desto glatter wird das Holz. Deswegen verwendet man für den Endschliff mindestens 120er Sandpapier. Das ist wichtig, damit die Tiere sich später keine Späne einziehen.
Zum Aufrauhen einer behandelten Oberfläche, die ich neu lackieren oder wachsen möchte, nutze ich sehr feines Papier, zum Abschleifen einer Lackschicht grobes. Ist der Lack dann weg, wird mit dem feinen Papier nachgeschliffen.
Der Handel bietet verschieden große Bögen Sandpapier an. Hat man eine Schleifmaschine, kann man bereits passend zugeschnittene Bögen kaufen. Je nach Bauvorhaben holt man einen "Sammelpack", der verschiedene Körnungen enthält und füllt seine Vorräte später mit den mehr verbrauchten Größen auf. Bei kleinen Bauvorhaben (ein Häuschen, eine Rampe) reichen einzelne Bögen der entsprechend benötigten Körnung. Von einem Sammelpack blieben hierbei zuviele Staubfänger zurück.