Keine Ritze für die Einstreu also. Bei allen Böden nutzte
ich dazu zweiseitiges Klebeband für die Oberfläche und Tacker, um die Plane unten zu befestigen.
Die Gewebeplane erwies sich jedoch als recht ungeeignet, PVC-Belag oder Teichfolie hätte sich
sicherlich glatter aufziehen lassen. Unebenheiten werden später die Reinigung erschweren.
Die Rückwand besteht aus an die Böden geschraubter Presspappe, die von einem alten Wohnschrank
der 70er Jahre stammt. Die Seiten befestigte ich im Augenblick mit Pappe und Kaninchenzaun.
Jeweils zum Boden hin kam selbstklebende Fussbodenleiste an die Pappe, damit nirgends Einstreu
heraus fällt und die Pappe nicht mit Urin Kontakt hat. An die Front schraubte ich
mittels Scharnieren Leisten, an denen sowohl Bastlerglasplatten als auch wiederum Fussbodenleisten
befestigt sind. Dies ergibt eine gegen Einstreu abgedichtete Klappe von ca. 20 cm
Höhe vom Regalboden gemessen. 20 cm minus Einstreuhöhe halten kein Meerschweinchen auf, wenn es
rausspringen möchte. Dennoch entschied ich mich dafür. Die Schweins können bei dieser Höhe
jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen, Füsschen auf die Plexischeibe und Nase rausstrecken. Im
Ausnahmefall kann es sein, dass ein Schweinchen raus"fällt" und sich verletzt, das nehmen wir
in Kauf für einen Alltag, der nicht komplett hinter Plexi stattfindet.
Aus Zweigen und Schnur gefertigte Riegel halten die Vorderfronten an ihrem Platz.

Zwergenhausen/ West ist ein Wohnsilo. Es besteht aus zwei über Eck miteinander verbundenen Ikea-Regalen namens "Gorm". Sie sind 175 cm hoch, 77 cm breit und 51 cm tief. Das Ganze bekam nicht umsonst den Namen "Wohnsilo". Wer mehrere Gruppen hält (auch unterschiedlicher Tierarten), kann mit diesen Regalen verschiedene Lebensbereiche schaffen. Für unsere Rennmäuse wäre so eine Ebene als Heim ein Traum gewesen. Eine Voliere ließe sich ebenfalls gestalten, nur halten unsere Wellensittiche nichts vom Eingesperrtsein.